Jetzt, Anfang März, bereiten viele Hundeführer ihren Zögling auf die Btr-Prüfung vor, was bei manchen mit großen Schwierigkeiten verbunden ist: Der Hund nimmt den Fuchs nicht!
Mit meinen Hunden hatte ist dies Problem nicht. Ich führe es darauf zurück, dass sie von Anfang an bei der Fuchsjagd dabei waren, zusehen konnten, wie der Rotrock erlegt wurde und dann sofort an ihn herangelassen wurden.
Hier Janna im zarten Alter von 7 Monaten:
Zur Einarbeitung des Apports oder der Schleppe nahm ich Marder, Krähe oder Elster und verzichtete bewusst auf für den Hund angenehmes Wild wie Kanin und Ente.
Das hat sich ausgezahlt!
Frisch erlegt, liegen gelassen und Janna zur Suche geschickt:
Auf die Btr-Prüfung habe ich bewusst verzichtet, weil sie es kann und zwar mit jedem Fuchs!
Da braucht es keine gewaschenen oder gar säuberlich ausgenommenen Objekte (im Schleppwildhandel per Internet bestellbar), mit denen dann die Btr absolviert und bestanden wird. Aber wieder eine Prüfung mehr zum Abhaken...
Wie arbeiten dann solcher Art abgerichtete Hunde auf der Jagd? Sie lassen den Fuchs liegen, der ja nicht "angenehm" präpariert ist! Das habe ich alles schon erlebt - will ich nicht und brauche ich nicht!
März 2021